Wir können reden und zuhören. Bei Gottesdiensten reden wir mehr. Im Seelsorge-Gespräch hören wir erst einmal zu.

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Heute teilen wir mit Euch das Kurzporträt von EKBO-Pfarrer Jens Jacobi. Jens Jacobi ist seit November 2016 Nachfolger von Michael Raddatz in der Kirchengemeinde Wannsee. Die Kirchengemeinde Wannsee zählt zu den Ausbildungsgemeinden in der EKBO, wo Theologiestudierende und Vikar*innen einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. Seiner neuen Gemeinde stellt Jens Jacobi sich und seinen Beruf so vor:

EKBO-Pfarrer Jens Jacobi, Foto: Claudia Drese
„Pfarrer zu sein ist der beste Beruf der Welt. Dabei kann man seinen Alltag gar nicht konkret beschreiben. Kurz gesagt: Pfarrer begleiten Menschen ihr ganzes Leben lang und darüber hinaus. Wir freuen uns mit frischen Eltern bei der Taufe, wenn ein neuer Mensch für den Start in das Leben vorbereitet werden soll. Wir stehen genauso an den Gräbern und begleiten die Trauernden. Für das ganze Leben dazwischen stehen wir auch zur Verfügung. Wir können reden und zuhören. Bei Gottesdiensten reden wir mehr. Im Seelsorge-Gespräch, bei der Beichte oder beim Besuch älterer oder kranker Menschen hören wir erst einmal zu. Pfarrer zu sein ist der beste Beruf der Welt. Dabei kann man seinen Alltag gar nicht konkret beschreiben. Kurz gesagt: Ich möchte Sie ihr ganzes Leben lang und darüber hinaus begleiten. Ich kann reden und zuhören. Wenn es Zeit für ein Gespräch ist oder eine persönliche Rechenschaft vor Gott, unterstütze ich Sie gerne und höre zu – immer unter dem Schutz der Schweigepflicht. Sollen wir zusammen beten? Haben Sie Fragen über die Bibel oder Gott? Darüber rede ich gerne mit Ihnen. Pfarrer zu sein ist der beste Beruf der Welt. Dabei kann man seinen Alltag gar nicht konkret beschreiben. Kurz gesagt: Ich freue mich, von Ihnen zu hören.“
(Quelle: http://wannseebote.ekbo.de/wir/pfarrer.html)

 

Uns begeistert, wie Jens Jacobi in wenigen Worten zusammenfasst, was der Pfarrberuf für ihn bedeutet und mit welchem Selbst-Verständnis er den Pfarrdienst in seiner neuen Gemeinde aufgenommen hat. Wir freuen uns, dass wir das Porträt hier veröffentlichen können und hoffen, dass es auch Euch zum „besten Beruf der Welt“ inspiriert!

Kirche am Stölpchensee, Foto: www.wannseebote.ekbo.de

Zur Kirchengemeinde Wannsee gehören die neugotische Andreaskirche und die Kirche am Stölpchensee mit ihrem einzigartigen mechanischen Glockenspiel. Wannseer Bürger hatten die Andreaskirche 1896 selbst finanziert. Die Kirche am Stölpchensee befindet sich im alten Dorfkern des Dorfes Stolpe. Ringsherum hat die Gemeinde einen Paradiesgarten mit biblischen Pflanzen und Kräutern angelegt.

/dk

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