#FAQMonday Frage 10: Wie wird man eigentlich in den Entsendungsdienst übernommen?

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Deine Frage: Wie wird man in der EKBO eigentlich in den Entsendungsdienst übernommen?

Unsere Antwort: Der sog. Entsendungsdienst sind die ersten Amtsjahre einer Pfarrerin bzw. eines Pfarrers. In der EKBO beginnt diese Pflichtzeit von mindestens zwei Jahren unmittelbar nach Beendigung des Vikariats zum 1. Januar eines Jahres.

In den Entsendungsdienst wird man übernommen, wenn man sich erfolgreich für den Pfarrdienst in der EKBO beworben hat. Wie geht das?

Bewerbungsgespräche finden zweimal pro Jahr, in der Regel im März oder April sowie im September, statt. Alles über das Bewerbungsverfahren in der EKBO erfährst du hier (= https://kirchenrecht-ekbo.de/document/187#). Seit April 2017 findet kein „Aufnahmeverfahren“ im Sinne eines mehrteiligen Bewerbungsverfahrens, sondern ein 30-45 minütiges Bewerbungsgespräch statt.
Wichtige Voraussetzung für eine Bewerbung ist der Nachweis der erfolgreich bestandenen ersten und zweiten theologischen bzw. gemeindepädagogischen Prüfung.
Da in der EKBO weiterhin das öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis der Regelfall ist, spielt auch das Alter eine Rolle. Hier gilt: „In Abweichung von § 9 Abs. 1 Nr. 7 PfDG.EKD kann in den Entsendungsdienst berufen werden, wer das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet hat; bei Bewerberinnen und Bewerbern, die bereits die Anstellungsfähigkeit besitzen, gilt hier die Vollendung des 42. Lebensjahres.“ (vgl. Pfarrdienstausführungsgesetz).

Wir hoffen, wir konnten eure Frage beantworten. Für Rückfragen aller Art sind wir gerne da.

Dagmar Kelle

[Das Projekt #FAQMonday dient der Information und hat keinen Rechtscharakter.]

 

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