Vikariat, Soziale Medien und Re:publica

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Wir waren in der letzten Woche bei der Re:publica zu Besuch. Die Re:publica ist eine Konferenz zum Thema „Internet und Gesellschaft“.

In diesem Jahr waren 7000 Menschen in Berlin, um sich mit Sozialen Medien, Netzpolitik und gesellschaftlichen Prozessen auseinanderzusetzen.

Unter anderem haben wir einige Kolleg_innen aus anderen Landeskirchen und kirchlichen Organisationen getroffen, tolle Vorträge gehört (die meisten gibt es bei Youtube nachzusehen) und auch eine junge Vikarin getroffen, die in sozialen Medien aktiv ist. Mit ihr haben wir ein Interview geführt.

Johanna Waldmann ist Vikarin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Sie hat in Hamburg, Göttingen und Amsterdam evangelische Theologie studiert.

Johanna Waldmann- Vikarin und begeistert von den sozialen Medien
Johanna Waldmann – Vikarin und begeistert von den sozialen Medien
  1. Warum bist du auf der #rp15 (Re:publica 2015)? 

Ich bin hier, weil ich die re:publica die letzten drei Jahre aus der Ferne via sozialer Medien beobachtet habe und diesmal unbedingt dabei sein wollte. Mich interessieren die Themen und Methoden, die hier vorgestellt und diskutiert werden.

Außerdem ist die re:publica eine großartige Möglichkeit, tolle Menschen kennen zu lernen oder wieder zu treffen, sich zu verknüpfen.

Mein Absolutes Highlight war der Astronaut  @Astro_Alex, der von seiner Weltraumreise berichtete und ein Vortrag von @irgendwieJuna, die die jüdische Blogsphäre vorstellte. Außerdem klingen die persönlichen Begegnungen mit diversen Menschen noch nach.

  1. Du bist Vikarin und bist in den Sozialen Medien aktiv. Passt das zusammen?

Ich war bereits als Studentin in den Sozialen Medien aktiv und bin dadurch mit Menschen verknüpft, die sich für meine Themen interessieren. Für mich persönlich passt das gut zusammen. Ich verstecke in den sozialen Medien mein Christsein nicht, sondern teile dort meinen Glauben. Außerdem schreibe ich darüber, was Vikare so machen und kommuniziere das, was mich so beschäftigt. Immer wieder entwickeln sich dadurch spannende Begegnungen. Selbstverständlich muss man seine Aktivitäten im Netz auch mal von Zeit zu Zeit hinterfragen.

  1. Welche drei Ratschläge hast du an dein 17jähriges Ich?
    1. Genieß deine Zeit mit Freunden.
    2. Such dir für dein Studium Mentoren, sprich mit älteren Studierenden, lass dich nicht einschüchtern.
    3. Lass dich nicht von deinen Träumen abbringen.

Vielen Dank für das Interview!

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