Unser Thema im April: „Frömmigkeit“

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Wir haben uns (auch) für dieses Monatsthema entschieden, weil wir aktuell die Frühjahrstagung für den EKBO-Studierendenkonvent vorbereiten. Diese findet statt vom 21. bis 23. April 2017 in der schönen Uckermark. Darum heißt der Ort auch Schönberg (Mark)…
Von Carina Siebert und unserer Homestory im März über ihren Weg ins Pfarramt verabschieden wir uns hiermit. Schön war’s. Danke Carina und Luisa Meyer, deren Artikel in der Kirchenzeitung uns zu dieser Homestory inspiriert hat.

Die Interessen und Bedürfnisse der Studierenden zu erkennen und zu beherzigen ist auch bei der Planung der Frühjahrstagung 2017 wieder unser großes Anliegen. Die Theologie- und Gemeindepädagogikstudierenden in der EKBO hatten das Tagungsthema „Frömmigkeit“ bei ihrer Vollversammlung im November 2016 mehrheitlich gewählt. Was wir verstanden haben: Es geht euch zum einen darum, die Erwartungen an euch als angehende Pfarrerinnen und Pfarrer zusammenzubringen mit der eigenen Frömmigkeit, d.h. Glaubenspraxis und der Sehnsucht danach. Müssen angehende Pfarrerinnen und Pfarrer fromm sein? So lautet die zunächst plakative Frage mit Blick auf euer Berufsziel. Denn erst einmal müssen wir klären, was eigentlich „fromm sein“ heißt. Zum anderen geht es euch darum, wie eure eigene Glaubenspraxis im Moment aussieht. Was braucht ihr? Was fehlt euch? Das könnten weitere Fragen sein mit Blick auf die persönliche und auch existentielle Relevanz des Themas für euch. Eine Studentin möchte ihre Freundin vor einer Reise segnen. Aber sie weiß nicht so recht, wie und ob. Am Ende lässt sie es und bedauert das. Ein solches Beispiel nimmt beides auf. Zum einen: Was möchte ich als Christin und als angehende Pfarrerin meinen Nächsten Gutes tun? („Im Licht des Evangeliums“ finde ich hier als Beschreibung treffend, weil ich diese Formulierung mit Peter Bukowskis großartigem Buch „Die Bibel ins Gespräch bringen“ verbinde. Dieses Buch war mir in meiner Ausbildung eine Ermutigung zu tätiger Frömmigkeit – am Beispiel der Seelsorge – und ist es bis heute.) Und zum anderen: Welche kirchlichen Angebote möchte ich später als Pfarrer*in einmal machen? Für das Persönliche wie für das Berufliche gilt: Welches Handwerkszeug brauche ich dafür? Wie können mir kirchliche Traditionen dabei helfen, meine eigene authentische Frömmigkeit auszubilden? Stichwort: Tageslosung, Bibellese, Singen, Herzensgebet, Sonntagsgottesdienst und vieles, vieles, vieles mehr. Oder müssen wir uns als neue Generation von Pfarrerinnen und Pfarrern ganz neue Formen ausdenken, um heute als Studierende und morgen als Pfarrer*innen in der evangelischen Kirche ein glaubwürdiges Zeugnis von Jesus Christus abzulegen?

Bitte nutzt die Kommentarfunktion, wenn ihr Interessen und Anliegen noch nicht ausreichend berücksichtigt seht. Wir freuen uns auf euch!

Anmeldungen für die Frühjahrstagung nimmt Frau Gesa Kuhn ab sofort entgegen: g.kuhn@ekbo.de.

/dk

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