Neue Studierendenvertretung – drei neue Gesichter!

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Ende Mai gab es die Frühjahrstagung des EKBO Studierendenkonvents. Im Anschluss an das Treffen fand die 1. Open Air Vollversammlung statt. Hier wurde die neue Studierendenvertretung, der Konventsrat, gewählt: Günter Hänsel, David Frank, Lars Friedrich. Wir freuen uns auf das gemeinsame Arbeiten und haben den jungen Männern gleich ein paar Interviewfragen gestellt.

 

Unser erster Interviewpartner ist David Frank.

David Frank - neues Mitglied im Konventsrat.
David Frank – neues Mitglied im Konventsrat.

Wofür möchten Sie sich im Konventsrat besonders einsetzen?

Es ist wichtig, dass die Studierenden sich an der Arbeit im Konsistorium beteiligen können. Schließlich werden dort Entscheidungen getroffen, die direkte Auswirkungen auf uns als Studierende haben. Dazu gehört aber auch, dass man diese Möglichkeit in Anspruch nimmt und sich beteiligt. Ich möchte erreichen, dass Studierende sich mit ihrer Landeskirche auseinandersetzen können und Kontakt mit ihr aufzunehmen. Gerade in Berlin ist die Trennung zwischen Fakultät und Kirche besonders deutlich zu spüren. Vielleicht ist es möglich einen Prozess in Bewegung zu setzen, der diese Lücke ein Stück weit schließt.

Wofür steht die Abkürzung E K B O für Sie ganz persönlich?

Evangelische Kirche Braucht Oikumene – unter anderem dafür steht E K B O für mich. Gerade in Zeiten verstärkter Säkularisierung und laizistischer Gesellschaft sind Christen, egal welcher Konfession, insbesondere im Osten Deutschlands in eine Diasporasituation geraten. Das sollte Grund genug sein, untereinander enger zusammenzurücken. Gerade die evangelische Kirche in Deutschland hat Ökumene nötig, wie ich finde. Berlin als Nabel von Deutschland ist die optimale Basis, sich unter all den Menschen umzusehen, die Jesus Christus zum Zentrum ihres Lebens erklären.

An welchem Ort in Berlin können Sie so richtig entspannen?

Der für mich perfekte Ort zum Entspannen ist die Hasenheide. Großer Park, viele Menschen, Sonne! Auf dem Tempelhofer Feld zum Beispiel fühlt man sich wie in einer Graswüste; denn es gibt keinen Baum, der Schatten spendet. Das ist in der Hasenheide anders. Zudem ist der Hermannplatz nicht weit, um sich mit Getränkenachschub zu versorgen. Das ist der perfekte Park!

Vielen Dank für das Interview, Herr Frank!

Nun dürfen wir Günter Hänsel vorstellen.

Günther Hänsel - auch neu in den Konventsrat gewählt.
Günther Hänsel – wurde im Konventsrat bestätigt.

Wofür möchten Sie sich im Konventsrat besonders einsetzen?

Im Konventsrat möchte ich mich in den nächsten Jahren dafür einsetzen, dass die gute Zusammenarbeit mit der Abteilung 4 im Konsistorium fortgesetzt wird. Außerdem ist es mir sehr wichtig, dass die Kommunikation zu den Studierenden weiter intensiv gepflegt wird und wir als Konventsrat die Fragen, Ideen, Anregungen und Unsicherheiten der Studierenden auffangen und bearbeiten.

Wofür steht die Abkürzung E K B O für Sie ganz persönlich?

Die EKBO steht für eine vielfältige, offene, kreative und lebendige Kirche. Seit zwei Jahren lebe und studiere ich nun in Berlin. Ich schätze an der EKBO die vielfältigen gemeindlichen und gottesdienstlichen Angebote, die Begegnung mit anderen Konfessionen und Religionen in der Stadt, die jährlich stattfindende ökumenische Karfreitagsprozession sowie den weiten, herzlichen, einladenden und offenen Blick auf die Menschen.

An welchem Ort in Berlin können Sie so richtig entspannen?

Am liebsten entspanne ich mich mit einem guten Buch am Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain; manchmal auch mit einer Kugel Eis in der Hand. 🙂

Vielen Dank für das Interview, Herr Hänsel! – (und Eis am Märchenbrunnen mögen wir auch gerne!)

Und last but not least: Lars Friedrich.

Lars Friedrich
Lars Friedrich – der Dritte im Bunde.

Wofür möchten Sie sich im Konventsrat besonders einsetzen?

Im Konventsrat möchte ich mich zum einen für ein sehr gutes Miteinander mit meinen Kollegen einsetzen. Zum anderen möchte ich ein wenig die „Werbetrommel“ rühren; denn auch wenn wir eine Menge Studierende innerhalb der EKBO sind, kennen wir uns vielleicht doch kaum. Das möchte ich versuchen, ein wenig zu ändern.

Wofür steht die Abkürzung E K B O für Sie ganz persönlich?

EKBO heißt für mich:
Eine/r, die/der helfen will,
Kann dies gerne tun. Er/Sie
Braucht dafür nur zu sagen, dass er das will, denn
Ohne Sprache verstehen wir uns nicht.
Damit will ich sagen, dass ich es bisher immer erlebt habe, dass wir genügend Menschen sind, die gerne anderen helfen wollen, doch dafür müssen wir ins Gespräch kommen.

An welchem Ort in Berlin können Sie so richtig entspannen?

Am besten entspannen kann ich mich in einer der vielen verschiedenen Kirchen, die wir hier in Berlin haben. Am liebsten dann, wenn sie noch ganz leer sind und sonst niemand da ist. Das gibt mir immer die Möglichkeit, mich auf mich selbst zu konzentrieren. Aber es hilft mir auch, einfach mal abzuschalten und mich von der Atmosphäre berühren zu lassen, die in der Kirche vorherrscht.

Vielen Dank für das Interview, Herr Friedrich!

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