Mein Tag als Vikar

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„Es wird sich viel ändern müssen.“ Darauf freut sich Vikar Clemens Hochheimer in Berlin-Prenzlauer Berg.

Vikar Clemens Hochheimer
Vikar Clemens Hochheimer

Clemens hat evangelische Theologie studiert. Seit März 2014 macht der gebürtige Berliner nun seine praktische Ausbildung zum Pfarrer in der Immanuelgemeinde im Prenzlauer Berg. Den „ganz normalen Tag“ gibt es bei Clemens kaum: „Heute beginnt mein Tag mit der Mitarbeiterrunde, die ich diesmal leite. Hier besprechen wir, was für uns diese Woche in der Gemeinde ansteht, aber auch, was uns gerade auf dem Herzen liegt. Das ist wichtig, damit wir als Team funktionieren können. Anschließend begleite ich meine Mentorin zu einer Beerdigung. Die nächste werde ich selbst durchführen. Dazu gehören auch die Trauerbegleitung der Angehörigen und der Kontakt mit dem Bestatter. Nach der Mittagspause findet das wöchentliche Ausbildungsgespräch mit meiner Mentorin statt. Hier besprechen wir wichtige Themen, die gerade bei mir anliegen. Heute wollen wir über Trauergespräche mit Angehörigen und die Beerdigungsliturgie, also den Ablauf einer Beerdigung, sprechen. Vielleicht haben wir auch noch Zeit, meinen letzten Gottesdienst auszuwerten. Heute Nachmittag ist „Teamer Treff“. Da treffen sich Jugendliche, die bei uns konfirmiert wurden und die als Teamer geblieben sind. Bald ist wieder eine Konfifreizeit, wo sie alle mitfahren. Und heute Abend ist auch noch die monatliche Sitzung des Gemeindevorstandes. Da nehme ich auch teil.“ Dieser Tag ist sehr vollgepackt, doch so ist es nicht immer. Am nächsten Tag ist Clemens erster Termin erst mittags im Vivantes Klinikum, ein Seelsorgegespräch mit Krankenabendmahl. Nach der Arbeit nimmt er sich Zeit für ein kleines Training im Fitnesscenter. Am besten gefällt Clemens an seiner Ausbildung zum Pfarrer in der EKBO, dass er Kirche Aktualität geben kann. „Es wird sich viel ändern müssen.“, weiß er. Und er freut sich darauf. Was rät Clemens seinem 17jährigen Ich?

  1. Frag ruhig um Rat.
  2. Schau Dich um.
  3. Trau Dich!

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