„Wer das Examen schafft, schafft alles.“ – Die ersten mündlichen Prüfungen im Fach Kirchengeschichte und Neues Testament haben unsere Studierenden heute hinter sich gebracht!

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Juliane Lorasch leistet ihren Kommiliton*innen während der Prüfungstage seelischen Beistand. Sie ist Vikarin der EKBO an der St. Marien-Kirche in Strausberg.
Nach der Andacht mit Bischof Dröge haben die mündlichen Prüfungen in unserem Haus heute pünktlich um 9.00 Uhr begonnen. Natürlich waren alle sehr aufgeregt, was auf sie zukommen wird. Aber trotz dieser ganzen Anspannungen, die Prüfungen mit sich bringen, war die Stimmung untereinander außerordentlich herzlich und warm.

Dabei ist besonders hervorzuheben, dass sich Vikarinnen und Vikare der EKBO im Vorfeld verabredet und organisiert haben, um bei den mündlichen Prüfungen anwesend zu sein. Somit haben sie für die Studierenden einen unverzichtbaren seelsorgerischen Beistand geleistet. Dabei teilten sie sich untereinander so gut auf, dass keine Prüfungskandidatin oder Prüfungskandidat in dieser angespannten Situation allein war und jede*r gut betreut werden konnte.

So entstanden im Aufenthalts- und vor dem Prüfungsraum kleine Grüppchen, die Gespräche über Gott und die Welt geführt und sich Mut zugesprochen haben. Sie haben eigene Erfahrungen über ihre bereits absolvierten Prüfungen und lustige Erinnerungen aus der einen oder anderen Veranstaltung ausgetauscht. Dabei wurde trotz des immensen Drucks, den eine Prüfung so mit sich bringt, wirklich viel gelacht. Es war sehr emotional: Glückstränen sind geflossen, es wurde sich umarmt und untereinander mitgefiebert.

Es war sehr emotional: Glückstränen sind geflossen, es wurde sich umarmt und untereinander mitgefiebert.

So ein unglaublicher Zusammenhalt ist großartig!

So etwas gibt es nur im Studiengang Evangelische Theologie, denn dort sind die Studierenden über einen langen, intensiven Zeitraum zusammen. In dieser Zeit lernen sie sich sehr gut kennen, bilden Lerngruppen, fahren zu Tagungen, nehmen an Exkursionen teil und knüpfen Bekanntschaften und Freundschaften, die von tiefem Vertrauen geprägt sind. Das war besonders bei den Vikarinnen und Vikaren zu beobachten, die sehr erfreut waren, sich heute wieder zu begegnen.

Eine von ihnen ist Juliane Lorasch. Sie ist Vikarin in Strausberg in der St. Marien-Kirche und wurde selbst vor einem Jahr, als sie das Examen absolvierte, von Vikarinnen und Vikaren unterstützt. Das hat ihr in dieser schwierigen Zeit sehr viel Kraft gegeben, war hilfreich und beruhigend, so dass sie sich schon im Vorfeld dazu entschlossen hat, heute an ihrem freien Tag anwesend zu sein und den Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten zur Seite zu stehen.

Über ihre eigenen Erfahrungen aus der Prüfungszeit sagt sie, dass es zwar eine sehr große Herausforderung sei, aber nicht unmöglich, sie zu meistern. Die Grundvoraussetzung dafür sei fleißiges und strukturiertes Lernen. Dazu sollte man sich unbedingt regelmäßig in einer Lerngruppe treffen.

Die Examenszeit sei eine sehr prägende und herausfordernde Zeit, die trotz aller Anstrengungen sehr lohnenswert ist. Wer das Examen geschafft hat, schafft alles.

Die Examenszeit sei eine sehr prägende und herausfordernde Zeit, die trotz aller Anstrengungen sehr lohnenswert ist. Wer das Examen geschafft hat, schafft alles. Einen Tipp für Prüfungen gibt sie auch gern an die Studierenden weiter: Lasst euch nicht verunsichern, auch wenn PrüferInnen komische Fragen stellen! Bewahrt Ruhe, auch wenn es wie ein Klischee klingt! In der mündlichen Prüfung solltet ihr den Mut haben, bei Unklarheiten nachzufragen!

Dieser erste Tag der mündlichen Prüfungen im Rahmen der Ersten Theologischen Prüfung vor dem Prüfungsamt der EKBO wurde begleitet und hier dokumentiert von
Bianca Krüger

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