Der „neue“ Konsistorialpräsident – im Interview!

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Am 4. Mai trat der neue Konsistorialpräsident, Dr. Jörg Antoine, seine Stelle in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz an.

Dr. Antoine hat einen spannenden Lebenslauf. Zuerst Zivildienst am Uniklinikum in Bonn, danach folgte ein akademischer Lebenslauf. Zuerst das Staatsexamen in Jura, dann der Magister der Philosophie, danach erlang er den Diplom-Betriebswirt. Anschließend folgten noch zwei Semester evangelische Theologie an der Humboldt-Universität in Berlin. Dort hat er 2001 mit einer juristischen Dissertation zum Thema Sterbehilfe promoviert.

Konsistorialpräsident Dr. Antoine - (Fotograf: © Rolf Zöllner)
Konsistorialpräsident Dr. Antoine – (Fotograf: © Rolf Zöllner)

Wir haben Herrn Dr. Antoine im Interview drei Fragen gestellt.

1.     Sie sind Jurist und Diplom-Betriebswirt, haben einen Magister der Philosophie und haben zwei Semester evangelische Theologie studiert. Was ist Ihr Nummer 1 Tipp für Studierende? 
Das Studium selbst sollte einem Spaß machen. Es hätte mich gequält, etwas zu studieren, das mich nicht wirklich interessiert. Wer einen guten Hochschulabschluss hat, der kann angesichts der demographischen Entwicklung und des Fachkräftemangels mit fast jedem Fach darauf vertrauen, später eine interessante Stelle zu bekommen. Auch mit einem Theologieabschluss ist man später nicht auf den Arbeitgeber Kirche eingeschränkt. Selbst bedauere ich heute, zu spät Interesse am theologischen Studium entwickelt zu haben. Ich bin aber froh, mit 34 Jahren als Jurist zur Kirche gewechselt zu haben und damit eine sehr vielfältige Arbeit zu haben.
2.     An welchem Ort in Berlin können Sie so richtig entspannen? 
Gegenwärtig kann ich mit dem Fahrrad zum Konsistorium fahren. Ich genieße es, nach zwölf Jahren wieder in Berlin zu sein. Atme die Berliner Atmosphäre förmlich ein. Mit dem Fahrrad durch Mitte zu radeln, das entspannt mich.
3.     Worauf freuen Sie sich im neuen Job am meisten?

Es gibt viele Pfarrerinnen und Pfarrer und Ehrenamtliche, die haben Ideen und möchten etwas bewegen. Ich freue mich darauf, mit diesen Menschen Kirche zu gestalten. Wenn wir dann bald auch schon sagen können „Ja, da ist uns etwas geglückt.“ Das finde ich sehr motivierend.

Vielen Dank für das Interview! Wir wünschen Ihnen einen guten Start und Gottes Segen in der neuen Stelle als Konsistorialpräsident!

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